Deutsch English Impressum Kontakt
Erzähl mir die Geschichte von P. Titus Helde SDS
© the best kunstverlag

Pater Dr. Peter van Meijl zeichnet in diesem Buch das heroische Leben des Salvatorianer-Paters Titus Helde in vier Lebensabschnitten nach.
Am Samstag, den 21. April 1945, wurde Pater Titus Helde von einem russischen Soldaten, als er sich im eigenen Kloster um den Schutz von Frauen und Mädchen kümmerte, tödlich angeschossen.

> Plakat (pdf)

Dieses Buch erzählt in vier Abschnitten die Lebensgeschichte von Pater Titus Helde SDS.
Der erste Lebensraum umfasst die Jahre zwischen 1905 (Geburt) und 1926 (Anfang der humanistischen Studien). Er ist die Zeit in der Familie in Freiburg, wo er groß geworden ist, zur Volksschule ging und den Beruf eines Buchhalters erlernte. Hier fasste er als 20Jähriger den Entschluss, seinem bisherigen Leben eine besondere Richtung zu geben. Er wollte Ordenspriester werden, vielleicht sogar in die Mission gehen.

Der neue Weg führte ihn in die Schule der Salvatorianer in Steinfeld (Eifel, Deutschland), wo er fünf Jahre blieb. Dann zog Titus nach Lochau (am Bodensee zwischen Bregenz und Lindau gelegen), wo er 1932 die Matura bestand. Danach fing der eigentliche salvatorianische Weg an, der ihn ins Noviziat nach Heinzendorf (Schlesien), zum Studium nach Passau und – politisch bedingt – auch zum Weiterstudium nach Graz führte. 1938 empfing Pater Titus die Priesterweihe in Passau. Nach einem abschließenden Jahr der Theologie kam er 1939 in die Seelsorge nach Österreich, in die salvatorianische Pfarre Mariahilf in Wien. Der zweite Lebensraum, nämlich die salvatorianische Ausbildung, dauerte also 13 Jahre!

Der dritte Lebensraum umfasst nur drei Jahre, von 1939 bis 1942. Es sind die Jahre der ersten Seelsorge, besonders der Kinderseelsorge und des Beichthörens, des Eingehens auf die Nöte und Anliegen der Menschen. Gerade in diesen zwei Bereichen entwickelten sich die Stärken von Pater Titus. Viele Zeugnisse haben das bestätigt. Seine Gesundheit war jedoch schwach: erst waren es Probleme mit den Nieren, dann mit der Lunge, dann mit dem Herzen. Im Oktober 1942 wurde Pater Titus von Wien in die Pfarre nach Mistelbach (Niederösterreich) versetzt.

Hier beginnt der letzte Lebensabschnitt von Pater Titus, der enden wird im unerschrockenen Einsatz seines Lebens. Der „Mariahilfer“ Seelsorger konnte sich hier zum „Mistelbacher Kinderseelsorger“ voll entfalten. Schon 20 Jahre vor dem Abschluss des Zweiten Vatikanischen Konzils gestaltete er Kindergottesdienste, von denen die damaligen Kinder heute noch schwärmen. „Er war ein großartiger Seelsorger, so was gibt es heute nicht mehr“, so meinte ein Zeitzeuge.

Am Samstag, den 21. April 1945, wurde Pater Titus von einem russischen Soldaten, als er sich im eigenen Kloster um den Schutz von Frauen und Mädchen kümmerte, tödlich angeschossen. Die Gemeinde war wie traumatisiert. Die Stimme „des guten Hirten“ war plötzlich verklungen, jedoch die Stimmen über den guten Hirten nicht. Es wurde über ihn viel erzählt bis auf den heutigen Tag, obwohl diese Stimmen allmählich leiser werden.

In diesem vierten Lebensraum wird besonders auf die Quellen, die über Pater Titus berichtet haben, eingegangen. Es soll versucht werden, die genauen Umstände seines Todes aufzudecken. Zwei Jahre nach dem Tod von Pater Titus haben die Mitbrüder die ersten Versuche gemacht, einen Seligsprechungsprozess einzuleiten. Die Überzeugung war lebendig, dass das Wirken und der Tod von Pater Titus durch einen solchen Prozess weltweit bekannt würde.

Es ehrt, dass in dieser Schrift anlässlich 130 Jahre Salvatorianer ein Mitbruder vorgestellt wird, der die neue Generation noch ebenso ansprechen kann wie die damalige!
(aus der Einführung)

(red)



Druckansicht

Zurück
Orgel um Acht
©

Samstags Mai bis September 20.00 - 20.30Uhr

  Orgel um Acht...
KREUZKAPELLE
©

Die Kreuzkapelle ist fertig restauriert und wurde am 1.4.12 feierlich eingeweiht. Erfahren Sie mehr über die Restaurierung und Geschichte der...

  KREUZKAPELLE...
Konferenzräume
©   Konferenzräume...