Deutsch English Impressum Kontakt
Archive und Matriken
stmichael©

Barnabitenarchiv, Pfarrarchiv, Matrikenraum, Kunstinventar, Notenarchiv

Unter www.matricula-online.eu
haben Sie die Möglichkeit, bequem von zu Hause aus
in den Matrikenbüchern zu suchen.

Zur persönlichen Einsichtnahme bitten wir um eine Terminvereinbarung mit Frau Constanze Gröger im Pfarrbüro.

Archive und Matriken

Das Pfarrbüro betreut vier Archive:

1. Das Barnabitenarchiv. Es enthält Dokumente vom Beginn der Michaelerkirche bis zum Jahre 1923. Dieses Archiv, "Geheimarchiv der Barnabiten" genannt, ist im barnabitischen Originalraum untergebracht. Zudem ist ein zusätzlicher Ort für die Aufbewahrung weiterer alter Schriftstücke eingerichtet. Beide Räumlichkeiten stehen Forscherinnen und Forschern in mehreren auch digitalen Findbüchern nach Vereinbarung zur Verfügung.

2. Das Pfarrarchiv

Im Jahre 1923 haben die Salvatorianer die Pfarre Sankt Michael übernommen. Die Schriftstücke, die seitdem über Kirche, Restaurierungen, Gruft, Vereine, Kunst und pastorale Tätigkeiten aufbewahrt sind, sind in einem eigenen Raum untergebracht. Die Archivierung dieser Dokumente ist in Planung.

3. Der Matrikenraum

Das Pfarrbüro hat auch die Matriken seit dem Anfang der Pfarre Sankt Michael zu betreuen. Sie enthalten die Taufbücher, Trauungsbücher und Sterbebücher. Zudem sind die Matriken der damaligen Pfarren Sankt Peter und der Kirche am Hof hier, wiederum nach Vereinbarung, einzusehen.

4. Das Kunstinventar

Seit mehreren Jahren steht auf Initiative der Erzdiözese Wien eine vollständige Auflistung des ganzen Kunstinventars der Michaelerkirche auch in digitaler Form den Forschern zur Verfügung. Besonders für Studentinnen und Studenten ist dieses Inventar eine Fundgrube für die Erfassung von Diplomarbeiten und weitere Studien.

Matrikenbestand

stmichael©
Restaurierte und alte Matrikenbuecher

MATRIKEN

(Bestand* in St.Michael, Wien 1)

St. Michael, Am Hof und St. Peter

 

 

St. Michael

Taufen
27.I.1585 - 27.XII.1587 und 2.IX.1592 - Ende 1925 und 1939 bis Gegenwart
Taufen in der Filialkirche Mariahilf: 20.I.1709 - 1769

Konvertiten
hauptsächlich 1700 - 1800, vereinzelt seit 1686 und bis 1905

Trauungen
Anfang 1608 - Ende 1925
Trauungen in der Filialkirche Mariahilf: 10.I.1750 - 2.III.1783

Verkündbücher
1585 - 1607, 1655 - 1704, 1711 - 1894

Todesfälle
7.II. 1631 - 1925
Begräbnisprotokoll: 1722 - 1763, 1765 - 1772, 1778 - 1779
Totenprotokoll der Pfarre St. Michael über die in der Hofburgpfarre
Verstorbenen: 9.VI.1827 - 8.I.1898 (2 Bände)

 

Am Hof (Zu den neuen Chören der Engel)

Taufen
25.IV.1783 - Ende 1907

Konvertiten
1821 - 1907 (3 Bände)

Trauungen
IV. 1783 - Ende 1907

Verkündbücher
1796 - 1850

Todesfälle
21.IV.1783 - Ende 1907

 

St. Peter

Taufen
25.IV.1783 - 1975

Konvertiten
1869 - 1975 (1 Band)

Trauungen
29.IV.1783 - 1975
Verkündbücher 1784 - 1791
Trauungsrapularien 1.IV.1784 - 1811, 1818 - 1852

Todesfälle
26.IV.1783 - 1975

Judentaufen, Änderungen der Tauf- und Trauungsmatriken
3 Kartons - auf Anfrage

Trauungsakten
1783 - 1917

* aus Handbuch der Wiener Matriken von Dr. Rudolf Geyer

Matriken - historisch

Die frühesten Hinweise auf Verzeichnisse der Täuflinge gehen zurück bis in die ersten Jahrhunderte (um 200 bzw. 400 n. Chr.). Schon im 6. Jahrhundert gab es diesbezüglich vereinzelt Vorschriften. Der Name ‚Matriculae’ (lat. Öffentliches Verzeichnis) wurde schon in der ersten Hälfte des 17. Jh. Von Augustin Borbosa, einem berühmten Kanonisten verwendet.

Das Wort hat den lateinischen Stamm ‚matrix’ (lat. Abstammung, Mutter), von dem sich das Wort ‚Matrimonium’ – Eheschließung, Trauung – ableitet, und bezeichnet die Bücher, in denen die Standesfälle, Taufen, Trauungen und Todesfälle eingetragen wurden.

Im kaiserlichen Hofdekret vom Jahre 1722 (22. Feber) werden sie erstmalig ‚Matrikenbücher’ genannt. Gemeinrechtlich schrieb das Konzil von Trient im Jahr 1545 - 1563 für die Pfarren die Führung von Tauf- und Trauungsbüchern vor. 50 Jahre später ordnete das Riuale Romanum dann auch Firmungs- und Totenbücher an. Die Vorschrift wurde nicht überall sofort befolgt und die Matrikenbücher nur allmählich eingeführt.

Matrikenbücher in Österreich beginnen in den Pfarren (vereinzelt) bereits vor 1600.

Die kirchlich-staatliche Matrikenführung (Altmatrik) wurde durch ein kaiserliches Patent (Josef II) vom 20. Februar 1784 geregelt. Damit wurden die katholischen ‚Pfarrer’, als staatliche Matrikenführer, vom Gesetzgeber verpflichtet, für Ihren ‚Pfarrsprengel’ (Pfarrbereich) Tauf-, Trauungs- und Totenbücher zu führen, die auch im zivilen Bereich - bis 1938/39 - ihre Gültigkeit hatten.



Druckansicht

Zurück
Musik im Radio
© Radio Klassik Stephansdom

von Wolfgang Sauseng
16.12.2018 22 Uhr
Radio Klassik Stephansdom

  Musik im Radio...
Michaeler Blätter
© Pfarre St. Michael

  Ausgabe Nr. 48,
  November 2018
  (pdf-download)

  Michaeler Blätter...
Die Michaelergruft
© Pfarre Sankt Michael

  Geschichte, Fotos,
  Videos, Führungen

  Die Michaelergruft...
Geschichte
© Pfarre Sankt Michael

  Zur Geschichte der
  Michaelerkirche

  Geschichte...