| 1350/55 |
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Früheste Erwähnung der „St. Nikolaus-Bruderschaft“ der Spielleute. Der gotische Südchor wird erbaut – an Stelle der romanischen St. Nikolausabseite (heute Kreuzkapelle). |
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Die Stiftung einer den Heiligen Nikolaus, Stephan und Katharina zu weihenden Kapelle in der St. Nikolaus-Abseite durch den herzoglichen Küchenmeister Stibor Chrezzel am 19. Mai 1350 ist nicht auf den Neubau des Südchores zu beziehen, sondern auf einen dort aufzuführenden Ziborien-Altar. Als Bauherr, d.h. Finanzier, des Südchores ist der 1350 bis 1362 nachweisbare herzogliche Forstmeister Wernhard (oder Werner) Schenk zu erschließen, der Südchor wird nämlich in Belegen von 1421, 1429, 1442, 1475 und 1482 als „Abseite des Forstmeisters Wernhard“ bezeichnet. Der Bau begann wohl erst nach dem Kirchenbrand vom 25. August 1350, eine Urkunde von 1355, laut welcher Wernhard eine Stiftung seines verstorbenen Bruders Hans auf dem Katharinenaltar – dem neuen Altar des Südchores – aufbesserte, setzt die Vollendung voraus. Die verhältnismäßig kurze Bauzeit kann mit der Verwendung der Südmauer des alten Chorquadrats als Nordwand des Südchores erklärt werden. Später benannte man den Südchor nach der Hauptpatronin seines Altars „Katharinenkapelle….( Richard Perger: “Baugeschichte und Ausstattung bis 1626 nach schriftlichen Quellen, S.78-79) (red) |
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