Deutsch English Impressum Kontakt
Meditation, Stille und Gottesdienst

 

©
Raum der Stille - Bild ANKLICKEN!

Begleitung/Referent, Anmeldung und Information für alle Angebote:

P. Josef Wonisch SDS
josef.wonisch@salvatorianer.at
Mobil: 0676 - 646 17 17

Salvatorianer Kolleg, Habsburgergasse 12, 1010 Wien, 1. Stock

Veranstaltungen der Salvatorianer in Wien und Österreich:
www.salvatorianer.at

Salvatorianische Gebetsuhr in St. Michael

 

Heute gibt es in der Großstadt Wien eine individuell suchende Religiösität. Wir befinden uns hier in der City, in St. Michael, auf einem Areopag der Religionen und Weltanschauungen.

Wir Salvatorianer haben den Auftrag der Verkündigung mit allen Mitteln, die die Liebe Christi eingibt, von unserm Gründer, P. Franziskus Jordan, erhalten.

So steht dieser neu gestaltete Raum der Stille in Spannung zum Ort der reichen Geschichte und Kultur.

Dieser Raum will konfrontieren, provozieren, einladen und von Gott reden:

Wer den Raum der Stille betritt, soll unausweichlich konfroniert werden mit einer untypischen und ungewohnten Leere und Unbestimmtheit:
kein Symbol, kein Ornament oder Bild, nicht einmal bequeme Sitzmöbel.

Dieser Raum will allen suchenden und fragenden Menschen offenstehen.

Dieser Raum soll in seiner Leere auch eine wichtige Botschaft für uns heute vermitteln:
Eine heilsam provozierende Erinnerung für allen, deren Gott sehr wohl einen konkreteten Namen trägt.
Eine zeitgemässe, ganz andere Rede von Gott im bescheidenen, aber klaren Hinweis auf Seine Unverfügbarkeit und letzte Entzogenheit.

Dieser Raum der Stille in seiner provozierenden Nüchternheit und Leere steht in Spannung zur 800 jährigen Michaelerkirche und dem 400 Jahre alten Kloster.
Er ist eine andere Form der Salvatorianischer Verkündigung in St. Michael:

Als Einladung, der Stille des Geheimnisses einen Ort zu sichern im fast allgegenwärtigen Gedudel und Gedröhn des Alltags.

Als Herausforderung, manche Leerstellen in unserem Leben bewusst frei und offen zu halten und nicht vorschnell auszufüllen.

Als Erinnerung, die grossen und echten Fragen unserers Lebens überhaupt einmal zu stellen und stehen zu lassen -
und nicht vorschnell mit Katechismuswissen abzuwürgen.

Dieser Raum will und soll in seiner Leere und Unbestimmtheit ein Stück heilsame Wüste inmitten unserer Lebenswelt sein.
"Heilsame Wüste" deshalb, weil die Stille und Leere der Wüste zumindest in der Tradition der biblischen Religionen der bevorzugte Orte der Gottesbegegnung ist.

P. Josef Wonisch SDS

 

(red)



Druckansicht

Zurück
Michaelerblätter
©

Ausgabe Nr. 35, Mai bis August 2015

  Michaelerblätter ...