| Das Wort des Pfarrers | ||
→ P. Peter van Meijl SDS
|
||
|
Die Eucharistiefeier ist und bleibt der Höhepunkt und die Kraftquelle jedes christlichen Lebens. Das zu fördern und zu feiern ist die Aufgabe jedes Seelsorgers. So gestaltet sich die Beziehung untereinander, die Beziehung zu sich selbst und vor allem die Beziehung zu Gott, zu Jesus Christus. Was geschieht in einer Pfarre, wenn aus einem bestimmten Grund keine Eucharistiefeier gefeiert werden kann? Das kann überall vorkommen, oft viel schneller als man denkt. Auf diese Situation habe ich von Anfang an Laien vorbereitet. Ich habe engagierte Männer und Frauen gesucht, die in Frage kommen, Wort-Gottes-Feiern zu gestalten. Ich habe für ihre Ausbildung gesorgt und sie haben wochentags immer wieder Wort-Gottes-Feiern gehalten. Sie sind vom Bischof dazu konkret beauftragt. Am Samstagabend, dem 28. Mai 2011, Vorabend des 6. Sonntags in der Osterzeit, ergab sich in der Michaelerkirche plötzlich ein pastoraler Notstand. Pater Erhard weilte in Deutschland, Pater Josef war wegen seiner Gesundheit auf Rehabilitation und ich selber musster zur Abendstunde eine schon vor Monaten festgelegte Trauung in einer benachbarten Innenstadtkirche halten. Andere Seelsorger standen nicht zur Verfügung. Es konnte also zur gewohnten Zeit keine Eucharistiefeier stattfinden. Zwei Gottesdienstgestalter habe ich gefragt (Dr. Hans Watzak und Gerda Kraker), ob sie in dieser Situation eine Wort-Gottes-Feier gestalten könnten. Sie haben diesen Dienst ja schon etwa sechs Jahre wochentags in der Kreuzkapelle oder in der Vesperbildkapelle geleistet. Sie stimmten zu und mussten ihn zum ersten Mal an Stelle einer Vorabendmesse vom Volksaltar aus leiten. Dadurch wurde der Sonntagspflicht für alle Mitfeierenden Genüge getan. Die Wort-Gottes-Feier
Eine Wort-Gottes-Feier besteht aus zwei Teilen: dem Wort-Gottesdienst (mit Lesungen und Evangelium) und aus der anschließenden Kommunionfeier. Es ist eine Chance, die Eucharistie noch mehr in den Mittelpunkt des christlichen Lebens zu stellen und andere Formen des liturgischen Betens zu entdecken und zu gestalten. Wir packen die Gelegenheit beim pastoralen Schopf! Artikel: (red) |
Druckansicht
Zurück






